MVZ für Gefäßmedizin und Venenchirurgie | Welche Krampfadertypen gibt es?
Dr. med. Mete Camci: Gesunde Gefäße für ein gesundes Leben ist gleichsam Ziel und Anspruch des Centrums für Gefäßmedizin und Gefäßchirurgie. Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der Diagnose- und Therapieverfahren aus den Bereichen der arteriellen, venösen und lymphatischen Gefäßerkrankung auf höchstem Niveau.
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Welche Krampfadertypen gibt es?

Unter anatomischen Gesichtspunkten unterscheiden wir: Besenreiservarikosis, Retikulärvarikosis, Perforansvarikosis, Seitenastvarikosis und Stammvarikosis

Besenreiservarikosis

Neben großen Krampfadern treten sehr häufig auch sogenannte Besenreiser auf. Sie verursachen selbst meist keine Beschwerden, können aber ein Hinweis auf schwache Venen sein. Die Besenreiservarizen sind winzige, in der obersten Hautschicht verlaufende, kleine rötlich bläuliche Äderchen, die sich fächerartig ausbreiten. Diese allerfeinsten „Äderchen“ im Hautniveau spielen für den Bluttransport keine Rolle, stellen aber für viele Betroffene ein kosmetisches Problem dar.

 

Retikulärvarikosis

Es handelt sich hierbei um ca. 3-5mm kleine, netzförmig angeordnete Krampfadern, die insbesondere bei Frauen an den Außenseiten des Ober- und Unterschenkels auftreten.

 

Perforansvarikosis

Hierbei liegt ein Defekt der Klappen der Querverbindungsvenen (Perforansvenen) vor, welche das oberflächliche und das tiefe Venensystem verbinden. Von besonderer klinischer Bedeutung sind hierbei die insuffizienten Perforansvenen im Bereich der Innenseite der Unterschenkel / Innenknöchelregion.

 

Seitenastvarikosis

Bei der Seitenastvarikosis zeigen sich entsprechende Veränderungen an den Seitenästen der großen Stammgefäße in den Beinen.

 

Stammvarikosis

Bei der Stammvarikosis sind die großen oberflächlichen Venen des Unterhautfettgewebes der Beine (V. saph. magna und parva) krankhaft verändert und aufgeweitet.